Zähneputzen leicht gemacht

Zähneputzen ist für manche Kinder eine lästige Angelegenheit. Das bekommen dann auch die Eltern zu spüren, wenn es allabendlich Stress und Streit um das Thema Zahnreinigung gibt. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Kinder dazu zu motivieren.

Auch wenn die ganz Kleinen noch gar keine Zähne haben, kann man ihnen die Zahnbürste schon einmal als “Spielzeug” vorstellen. In der Regel lieben Sie es, darauf herumzukauen. Später im Kleinkindalter kann man Kinder an regelmäßiges Zähneputzen heranführen, indem man sie sich auf den Schoß setzt und mit einer Babyzahnbürste die Zähne putzt.

Als weiteres Ritual empfiehlt es sich, Grundschulkinder selbst entscheiden zu lassen, ob sie ihre Zähne direkt nach dem Abendessen oder vor dem Zubettgehen putzen wollen. Auch das gemeinsame Putzen kommt bei den Kleinen gut an, weil es die Bindung zwischen Eltern und Kindern stärkt. Das Kind sieht außerdem, dass die Eltern genauso ihre Zähne putzen müssen. So nimmt es diese Verpflichtung nicht als Unterdrückung wahr – sondern schlimmstenfalls als lästige Bürde, die jeder Mensch zu tragen hat.

Routinen müssen mit Spaß verbunden und positiv besetzt sein, sonst sind sie nichts wert und erscheinen Ihrem Kind nur als lästige Pflichtübungen. So könnten Sie zum Beispiel immer ein bestimmtes Lied zum Zähneputzen laufen lassen. Die Kariesvorsorge mit einem Fluoridgel können Eltern zum wöchentlichen Familienereignis nach dem gemeinsamen Sonntagsfrühstück oder dem Familienfilm im Fernsehen machen.

Damit das Kind keine Angst vor dem Zahnarzt hat, sollten Eltern ihre Kinder spielerisch an den Zahnarztbesuch heranführen – beispielsweise, indem sie sich gegenseitig in den Mund schauen, die Zähne zählen oder gemeinsam durch ein Bilderbuch zum Thema blättern.

 

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